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Gemeindeinformationen

Hohenrodas offizielle Geburtsstunde begann mit dem Zusammenschluss der Gemeinden Mansbach und Ransbach am 01. Februar 1971, nachdem der Ort Glaam bereits am 01. September 1968 in die Gemeinde Ransbach und die Orte Soislieden und Oberbreitzbach am 01. Januar 1970 bzw. am 01. Juli 1970 in die Gemeinde Mansbach eingegliedert wurden. Am 20. Januar 1972 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Ausbach in die Gemeinde Hohenroda.

Mit dem ehemaligen Herrenhaus des Gutsbezirks Hohenroda, auch als Schloss Hohenroda bekannt, hat die Gemeinde einen ganz persönlichen Erkennungspunkt. Heute befindet sich dort die Gemeindeverwaltung.

Hohenroda ist heute überwiegend eine Wohnsitzgemeinde, mit landwirtschaftlich strukturierten Ortskernen. Viele Erwerbstätige arbeitet im unmittelbar angrenzenden Werra-Kali-Revier, wie dies seit Jahrzehnten der Fall ist.

Das Gemeindewappen

Gemäß der Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung der Gemeinde Hohenroda vom 24.08.1995 führt die Gemeinde Hohenroda folgendes Wappen:

Heraldische Beschreibung:

„In silber und rot sechsfach balkenweise geständertem Schild ein Sechsblatt aus Blättern des Apfelbaumes inverwechselten Farben.“

(Erteilung der Genehmigung der Wappenführung gemäß § 14 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz vom 08. Dezember 1995. (Veröffentlichung im Staatsanzeiger Hessen Nr. 52/1995,                                 S. 4149).

Symbolik:

Der Zusammenschluss von sechs ehemals selbständigen Gemeinden zur Großgemeinde Hohenroda wird durch ein heraldisches Sechsblatt symbolisiert. Dieses ist verbunden mit einer Ständerung, entsprechend dem Wappen der ehemals grundherrlichen Adelsfamilie zu Mansbach. Die Farbkomposition rot – silber (weiß) bezieht sich nicht nur auf die Wappenfarbe der Herren von Mansbach, sondern auch auf das ehemalige Wappen der früher selbständigen Gemeinde Ransbach sowie auf die Flaggenfarbe des Kurfürstentums Hessen – Kassel und die Zugehörigkeit der Gemeinde zum Land Hessen.

Die Blätter des Sechsblattes sind Blätter eines Apfelbaumes und verweisen auf die Apfelsorte „Ausbacher Rotapfel“, die im Ortsteil Ausbach seit dem 18. Jahrhundert als eigenständige und noch heute handelsübliche Sorte angebaut wird.

Die Gemeindeflagge

(Albert Deiß, Hohenroda – Ausbach)

„Flagge zeigen“ auf Gemeindeebene war bis 1999 nicht möglich. 1998 erhielt Herr Albert Deiß aus Hohenroda – Ausbach von Herrn Bürgermeister Jörg Schäfer den Auftrag, Entwürfe für eine Gemeindefahne zu erstellen.

In Zusammenarbeit mit dem landesweit und bei Fachbehörden anerkannten Heraldiker Heinz Ritt aus Bad Nauheim wurden dem Gemeindevorstand drei Entwürfe vorgelegt. Sie entsprechen dem in der hessischen Kommunalheraldik üblichen Format für die Gestaltung einer Gemeindeflagge (Bannerform). Nach Beratungen in den Gemeindegremien beschloss die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 06.09.1999 Vorschlag eines als amtliche Gemeindeflagge. Aufgrund des geänderten § 14 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung bedurfte es keiner weiteren aufsichtsbehördlichen Genehmigung. Somit hatte diese neue Flagge für Hohenroda Rechtskraft erlangt.

Die heraldische Beschreibung der Gemeindeflagge lautet:

Flaggenbahn im Verhältnis 17:66:17 von Rot, Weiß und Grün gespalten, in der oberen Hälfte der mittleren Bahn aufgelegt das Gemeindewappen; (wie oben beschrieben). Farbsymbolik: Farbkomposition rot-weiß bezieht sich auf die Wappenfarben der Herren von Mansbach und auf die Flaggenfarben des Kurfürstentums Hessen – Kassel (1803 – 1867). Die dominierende weiße Mittelbahn allein steht für die hier vorhandene Salzlagerstätte untertage, sowie den Begriff „Land der weißen Berge“, mit dem man seit einigen Jahren das Kalirevier wegen der weiterhin übertage sichtbaren Salzhalden bezeichnet. Der grüne Streifen bezieht sich auf den am 12.10.1978 gegründeten „Waldhessenverband“ und symbolisiert somit das sogenannte „Ferienland Waldhessen“.