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Gemeinde Hohenroda testet E-Fahrzeug der EAM

Die Gemeinde Hohenroda verschaffte sich einen eigenen Eindruck von der Alltagstauglichkeit eines Elektroautos der EAM. Bürgermeister Andre Stenda und die Mitarbeiter der Gemeinde nutzten die Gelegenheit, eines der Fahrzeuge des Typs Volkswagen E-up aus der Flotte der EAM für zehn Tage Probe zu fahren. Zum Einsatz kam das Fahrzeug für Dienstfahrten innerhalb des Gemeindegebiets.

Am Donnerstag übergab Bürgermeister Stenda das Fahrzeug wieder an Lars Albers, Kommunalberater bei der EAM-Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte. 

Alles in allem zog er ein positives Fazit: „Für kürzere Dienstfahrten bietet sich ein elektrisch betriebenes Fahrzeug auf jeden Fall an.“ Speziell auf Kurzstrecken sei es eine sinnvolle Alternative zu Autos mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Verbesserungswürdig sei hingegen die Akku-Kapazität, die unter Idealbedingungen für rund 140 Kilometer reicht. Der Ladevorgang kann bei leerem Akku bis zu sechs Stunden dauern. Eine entsprechende Planung vorausgesetzt, muss das aber nicht zwangsläufig mehr Aufwand bedeuten als das herkömmliche Betanken von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Wer das Auto über Nacht an das Stromnetz anschließt, dem steht morgens der Wagen wieder voll aufgeladen zur Verfügung.

„Die Zukunft der Mobilität ist eines der aktuellsten Themen unserer Zeit“, ergänzte Kommunalberater Albers. Die Nutzung der Elektromobilität biete eine große Chance für den Klimaschutz, da E-Autos bereits heute weniger Kohlendioxid (CO2) produzieren als herkömmliche Verbrennungsmotoren. Gemeinsam mit Kommunen möchte die EAM Erfahrungen im Bereich der Elektromobilität sammeln.

Lars Albers von der EAM (links) mit Bürgermeister Andre Stenda (Mitte) und seinem Team aus der Gemeindeverwaltung Hohenroda Julia Werner, Sabine Frank und Kerstin Hugo-Rudolph