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Bebauungsplan “Amselstraße“, OT Ransbach

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Hohenroda hat in ihrer Sitzung am 07.09.2020 beschlossen,  den Bebauungsplan “Amselstraße“ im OT Ransbach unter Berücksichtigung  der eingegangenen Stellungnahmen nach öffentlicher Auslegung gemäß § 3 (2) und von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange gemäß § 4 (2) BauGB zu ändern.

Gemäß § 4 a (3) BauGB wird der Bebauungsplan “Amselstraße“ im OT Ransbach erneut nach § 3 (2) BauGB ausgelegt. Gleichzeitig werden die Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4 (2) BauGB erneut eingeholt.

Gemäß § 4 a (3) wurde beschlossen, dass Stellungnahmen nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen abgegeben werden können. Die Dauer der Auslegung wird auf 14 Kalendertage verkürzt. Da die Änderungen und Ergänzungen des Bebauungsplanes die Grundzüge der Planung nicht berühren, wird die Einholung der Stellungnahmen auf die von der Änderung oder Ergänzung betroffene Öffentlichkeit sowie die berührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange beschränkt.

Geänderte oder ergänzte Teile des Bebauungsplanes sind:

- Änderung der Kompensationsmaßnahme,

- Ergänzung artenschutzfachlicher bzw. artenschutzrechtlichen Aussagen.

Gemäß § 13 (2) BauGB in Verbindung mit § 3 (2) BauGB wird der Entwurf des o.a. Bebauungsplanes in der Zeit vom 28. September bis 12. Oktober 2020 erneut öffentlich ausgelegt. Gleichzeitig werden gem. § 4 (2) BauGB in Verbindung mit § 13 (2) BauGB die Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, die von den Änderungen berührt werden, erneut zum geänderten Entwurf des Bebauungsplanes eingeholt.  

Der betroffene Geltungsbereich des Bebauungsplanes betrifft die Flurstücke 3/5, 3/6, 4 und 5 der Flur 6, Gemarkung Ransbach. Er ist aus der Abbildung ersichtlich.

Abb.: Geplanter Geltungsbereich des Bebauungsplanes “Amselstraße“, OT Ransbach

 

Aufgrund der aktuellen Lage bedingt durch die Covid - 19 - Pandemie erfolgt die Auslegung der Planunterlagen gemäß den Regelungen des § 3 des Planungssicherungsgesetzes (PlanSiG) durch Veröffentlichung im Internet auf der Homepage der Gemeinde Hohenroda (www.hohenroda.de). Sollte ein Internetzugang nicht vorliegen, können die Planunterlagen auch in den unten näher beschriebenen Verwaltungsräumen eingesehen werden. In begründeten Ausnahmefällen kann eine Zusendung der Unterlagen erfolgen.

Wenn ein Internetzugang nicht vorhanden ist, können die Planunterlagen in der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Hohenroda, Schloßstraße 45, 36284 Hohenroda – Oberbreitzbach vom 28. September bis 12. Oktober 2020 während der nachfolgend aufgeführten Dienststunden

Montag bis Freitag     09.00 - 12.00 Uhr

Dienstag                     14.00 - 16.00 Uhr

Donnerstag                 14.00 - 17.00 Uhr

eingesehen werden, sofern nicht auf die genannten Tage ein gesetzlicher oder ortsüblicher Feiertag fällt. Eine vorherige Anmeldung unter Telefon 06676 / 92000 ist erforderlich.

Etwaige Anregungen, Bedenken und Hinweise können während der Auslegungszeit beim Gemeindevorstand der Gemeinde Hohenroda vorgebracht werden. Anstelle von Niederschriften zum Bauleitplanverfahren wird auf Grundlage des § 4 des Planungssicherungsgesetzes (PlanSiG) die Möglichkeit eröffnet, per email Hinweise, Anregungen und Bedenken vorzutragen. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.