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Gegenseitige Hilfe in Zeiten des Corona-Virus so notwendig wie nie

Die evangelischen Kirchengemeinden Ransbach-Ausbach und Vorderrhön I Mansbach haben sich mit der Gemeinde Hohenroda zusammengeschlossen und bereiten ein Hilfsnetzwerk für Mitbürgerinnen und Mitbürger vor, die bei einer Corona-Ansteckung besonders gefährdet sind.

Durch die Bundes- und Landesregierungen werden aufgrund der rasant fortschreitenden Verbreitung des Corona-Virus immer mehr einschneidende Regelungen für unser soziales Miteinander getroffen. Besonders die Risikogruppen, zu welchen ältere und immunschwache Menschen gehören, werden jetzt schon aufgefordert, nur noch für die notwendigsten Erledigungen das Haus bzw. die Wohnung zu verlassen.

„Wir wollen diesen Menschen helfen und ein Netzwerk aufbauen, welches Hilfsbedürftige und ehrenamtliche Helfer zusammenbringt.“ zeigen sich Bürgermeister Andre Stenda und Pfarrer Martin Arndt und Harald Krüger im Kampf gegen das Corona-Virus entschlossen. Hierbei geht es vor allem um die Übernahme von Einkäufen, Apothekengängen und ähnlichen Hilfen für die Risikogruppen und Menschen, die unter Quarantäne stehen.

Im Pfarramt in Ransbach soll die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe koordiniert werden. Wer Hilfe anbietet oder benötigt, wendet sich bitte telefonisch (Tel.: 06629/249) oder per Mail (pfarramt3.schenklengsfeld@ekkw.de) an Pfarrer Arndt.

„Es gibt viele Menschen aus der Risikogruppe in Hohenroda, welche alleine leben und Hilfe in Anspruch nehmen möchten. Gegenseitige Rücksichtnahme, Solidarität und Nachbarschaftshilfe sind das Gebot der Stunde. Wir würden uns über eine breite Resonanz für diese Form der gegenseitigen Hilfeleistung sehr freuen.“ so die drei Initiatoren Arndt, Krüger und Stenda abschließend.