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Neujahrsgrüße des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Hohenroda,

ein ereignisreiches Jahr 2018 liegt hinter uns. Viele Herausforderungen und Aufgaben konnten bewältigt und gemeistert werden.

Auch im gemeindepolitischen Bereich hat sich in Hohenroda im vergangenen Jahr wieder viel getan.

Nach der vollständigen Entschuldung im vergangenen Jahr, konnte im Jahr 2018 der vierte aufeinanderfolgende ausgeglichene Haushalt präsentiert und verabschiedet werden. Ein wichtiger Schritt, um auch zukünftig keine neue Verschuldung aufzubauen. Damit gelingt es künftige Generationen nicht mit den Schulden der Vergangenheit zu belasten und attraktiv für junge Familien zu bleiben.

Zudem wurde der Jahresabschluss 2017 erstellt und beinhaltete bereits zum dritten Mal in Folge ein positives Ergebnis. Das bildet den Grundstein zur Erfüllung der Schutzschirmauflagen und sichert der Gemeinde die vom Land Hessen zur Verfügung gestellten 2,8 Mio. EUR. Viel früher als erwartet können wir somit die "Fesseln des Schutzschirmes" ablegen, die noch Anfang 2013 zu sehr hohen finanziellen Mehrbelastungen für die Bürgerinnen und Bürger geführt haben. Umso erfreulicher ist es, dass wir die vergangenen Jahre die Gebühren allesamt stabil halten konnten. Das Gemeindeparlament hat im vergangenen Jahr sogar eine spürbare Entlastung der Anliegerbeiträge für den Straßenbau durch Satzungsbeschluss herbeigeführt.

Aber auch viele andere Projekte konnten angestoßen, fortgeführt oder neu gestartet werden.

Zu nennen ist an der Stelle sicherlich die Sanierung unseres gemeindlichen Kindergartens in Ausbach. Ziel ist es, unseren jüngsten Einwohnern eine bestmögliche frühkindliche Erziehung zu bieten. In den vergangenen Jahren wurden folglich knapp 400 T EUR in das Gebäude und einen neuen U3-Spielplatz investiert. Die vorgesehenen Arbeiten konnten im vergangenen Jahr weitestgehend abgeschlossen werden.

Ein zentrales Thema war der Verkauf des Schlosses Hohenroda sowie dessen zwingend erforderliche Sanierung. Es ist gelungen einen Investor für das Gebäude zu gewinnen, der die Ärmel hochkrempelte und bereits das Dach mit Fassade erneuerte. Auch im Innenbereich geht es zügig mit den Arbeiten voran. Als Gästehaus soll das Schloss eine touristische Aufwertung für unsere Region darbieten. Auch die Umsiedlung des Rathauses ins sanierungsbedürftige DGH in Oberbreitzbach schreitet weiter voran. Dadurch sollen die hohen Betriebs- und Instandhaltungskosten gesenkt werden. Gleichzeitig erfolgt bei beiden Gebäuden baulich wie auch in ihrer Nutzung eine deutliche Aufwertung.

Bei besten Wetterverhältnissen konnte der Radweg von Mansbach nach Wenigentaft eröffnet werden. Länderübergreifende Grenzen sind damit auch mit dem Fahrrad problemlos zu überwinden und Hohenroda erhält damit eine weitere touristische Anbindung.

Zudem wurden die Dächer des DGHs Mansbach sowie des Feuerwehrgerätehauses in Ransbach erneuert. In beiden Gebäuden waren Nassstellen vorhanden. Ein „Flicken“ wäre nicht möglich, geschweige denn wirtschaftlich gewesen.

Der Glasfaserausbau schreitet durch die Breitband Nordhessen GmbH für alle Ortsteile ebenfalls voran, so dass auch hier baldmöglich eine Wettbewerbsfähigkeit gegeben ist. Mit einer Gigabitstrategie arbeitet die Gemeinde Hohenroda bereits heute an der weiterführenden und mittelfristig sicher notwendigen nächsten Ausbaustufe.

Im Fokus der gemeindlichen Arbeit stehen auch die gewerblichen Betriebe. Mit K+S zählt einer der größten Arbeitgeber unserer Region zu den Gewerbetreibenden in Hohenroda. Nach nicht einfachen Jahren, gilt es auch künftig unsere Kalikumpels zu unterstützen, so dass die Produktion des „weißen Goldes“ noch lange anhält. Auch der Neubau der Firma AEM in Oberbreitzbach ist schon weit voran geschritten. So sollen noch im laufenden Jahr weitere neue Arbeitsplätze Hohenrodas Attraktivität steigern. Weitere Gespräche zur Stärkung von Hohenroda als Wirtschaftsstandort laufen. Mit den regelmäßig stattfindenden Unternehmerrunden erfolgt ein steter Austausch zwischen Gemeinde und Gewerbebetrieben, wodurch die Zusammenarbeit gestärkt wird.

Derzeit laufen Gespräche mit potenziellen Betreibern für ein deutschlandweit zweites Demenzdorf mit Standort in Hohenroda. Hiermit könnte vielen von dem Krankheitsbild betroffenen Menschen und deren Angehörigen geholfen werden. Sicherlich hätte das auch eine Stärkung und Aufwertung der gesamten hiesigen Region zur Folge.

Auch dieses Jahr soll die Gemeinschaft und Geselligkeit wieder durch Veranstaltungen wie beispielsweise den „Wandermarkt“ und „Hohenroda im Lichtermeer“ belebt werden.

Viele weitere Aufgaben liegen vor uns und warten darauf angegangen zu werden. Ich bin sehr froh und stolz darüber, dass bereits so vieles gemeistert werden konnte. Auch weiterhin gilt es den hohen Investitionsstau abzubauen und bei einer sparsamen Haushaltspolitik nachhaltig und intelligent mit den Finanzen zu wirtschaften. 

Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Beteiligten, die daran mitgewirkt haben, unsere Gemeinde Hohenroda stets liebens- und lebenswert für unsere Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Ohne den außergewöhnlich hohen Einsatz vieler Ehrenamtlicher wäre das alles nicht möglich gewesen. Davor kann ich nur meinen Hut ziehen.

Das Ergebnis der harten Arbeit lässt sich für uns alle sehen: In Hohenroda tut sich was! 

Ich wünsche Ihnen allen von Herzen ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2019 bei bester Gesundheit und würde mich freuen, Hohenroda auch zukünftig mit Ihnen gemeinsam voranbringen zu können.

 

Ihr

 

Andre Stenda

Bürgermeister