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Der Ortsteil Mansbach kann auf eine
interessante historische Vergangenheit zurückblicken.
Die Ersterwähnung ist 1238 in einer Akte des Klosters Creutzburg
(heutige Philippsthal) Es ist sicherlich aber älter und lag an der
alten Handelsstraße Antsanvia. Zeugen einer frühen Besiedlung sind
19 in der näheren Umgebung liegenden Hügelgräber aus der
vorchristlichen Eisenzeit (1.Jahrtausend) der, die
frühmittelalterliche Befestigungsanlage auf der Grasburg und weitere
historische Funde zeugen von einer frühen Besiedelung. Mansbach war
vermutlich von Anfang an abhängig von dem alten Geschlecht der zur
buchonischen Ritterschaft gehörenden Herren von Mansbach. Nach dem
Zerfall der Soisdorfer Mark gelang es der Ministerialenfamilie von
Mansbach (seit 1238) unter Ausnutzung ihrer Beziehungen zu den
Nachbarabteien Fulda und Hersfeld, dann auch zu den Landgrafen von
Hessen, eine halb selbstständige Kleinherrschaft aufzubauen.
Die Burg Mansbach wurde durch Abt
Bertho IV. von Fulda (1274-86) 1280 zerstört und nach ihrem
Wiederaufbau im 14. und 15. Jahrhundert bald als Allod, bald als
Lehen betrachtet. Im Jahre 1364 überließ Fulda den Ortsherren die
Gerichtsbarkeit, und unter fortwährenden Hoheitsprozessen
erreichten sie im 17. Jahrhundert ihre Anerkennung durch Aufnahme
in die fränkische Reichsritterschaft. Generalleutnant Johann von
Geyso kaufte 1652 einen Teil des Grundbesitzes der Herren von
Mansbach und ließen sich in Mansbach nieder. Beide Geschlechter
lebten fortan nebeneinander in Mansbach. Bis zur Mediatisierung
1806 enthielt das Dorf drei von Fulda als landsässig beanspruchte,
aber praktisch reichsfreie Rittergüter
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Schloss Geyso in Mansbach ehemals Wilhelmsburg (1577 - 1578)
Das
Schloss ist ein stattlicher Rechteckbau mit hohen geschweiften
Giebeln.
An der Rückseite befindet sich ein achteckiger Treppenturm, und an
seinem Renaissance-Portal sind figürliche symbolische Plastiken zu
sehen; daneben der Erkervorbau mit figürlichen und ornamentalen
Reliefs. Einige bauliche Veränderungen erfolgten 1878.
Das
Geyso-Schloss
befindet sich im Bundesbesitz und ist nur von außen zu besichtigen.
Im Fachwerkanbau des Geyso-Schlosses befindet sich ein Museum:
die Heimatstube, die durch den Fremdenverkehrsverein Mansbach -
Soislieden e.V.eingerichtet wurde und der Öffentlichkeit zur
Verfügung steht.
Öffnungszeiten der Heimatstube im OT Mansbach, Geyso-Schloss Mai -
Oktober, sonntags von 15 - 17 Uhr.
November bis April nach Vereinbarung unter Tel.: 06676 / 421 |
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Unteres
Mansbacher Schloss (1820),
das ehemals sogenannte Blaue Schloss, seit 2006 im
mediterranen Anstrich, war Wohnsitz der Familie von Mansbach und
wurde 1820 neu gebaut. Heute befinden sich in dem anspruchslosen
zweiflügeligen Bau mit einem Dachreiter und kleinem Innenhof
behindertengerechte Wohnungen als Dauerdomizil für psychisch
Erkrankte sowie Ferienwohnungen |
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Sonnenuhrgebäude
(1569)
genannt auch Unterhof, später Oberhof, Oberes Mansbacher Schloss,
Posthof und Alte Post.
Der
Steinbau ist mit gekuppelten Rechteckfenstern ausgestattet. An der
Straßenseite befindet sich ein Fachwerkgiebel aus dem 17. Jh.
rechtwinklig anstoßend ist der Wirtschaftsflügel 1561. Reste der
Umfassungsmauern mit Schlüsselscharten, die im Torbereich über 1m
stark sind. |
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Wohlfahrtsgebäude (1935) war das
Verwaltungs- und Sozialgebäude des ehemaligen Remonteamtes. An
dieser Stelle stand die Alte Burg, auch Eulenburg genannt. |
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Geysokapelle (1683) auf dem idyllischen Bergfriedhof ist
die Gedenk- und Grabeskapelle der Familie von Geyso. Der Innenraum
hat eine 2seitige Empore. Im schönen Innenraum befinden sich mehrere
sehenswerte Grabdenkmäler. Außerhalb der Kapelle stehen historische
Grabdenkmäler derer von Mansbach und Geyso.
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Die
Grasburg bei Mansbach
Reste
einer vermutlich aus dem achten Jahrhundert stammenden Burganlage,
die wahrscheinlich im Zusammenhang mit Sachseneinfällen als
Aufgebots-, Ausgangs oder Rückzugsgebiet diente, ohne
das sie über längere Zeit bewohnt war.
Die Grasburg liegt einen Kilometer nordwestlich von Mansbach
am Ende eines nach Osten hin klippenartig abfallenden
Muschelkalkplateaus. |
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Die ev. Kirche
in Mansbach ist das älteste erhaltene Beispiel der barocken
osthessischen Dorfkirchen und steht in der Nachfolge der
Schloßkapellen von Schmalkalden und Rotenburg/F.
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Der
Chorraum ist der älteste Teil der Kirche. Um 1280 erbaut, war
er ursprünglich die Grabeskapelle der Familie von Mansbach. Das
Schiff wurde vor 1569 als rechteckiger Saalbau neu gebaut und 1682
durch Sebastian Bamberger, Zimmermeister aus Schmalkalden, besonders
im Innern neu gestaltet. Über den dreiseitig zweigeschossigen
Emporen befindet sich eine Holztonnendecke mit Wolken und
musizierenden Engeln. Die Kanzel befindet such auf einer
gedrehten Säule, um 1682.- Taufstein mit reichem Stabwerk, um 1510.
- Orgel 1732.
Im Chor findet man zahlreiche Grabdenkmäler der Familie von Mansbach,
16.- 18. Jh. In 2000 – 2004 umfangreiche Sanierung des Innenraumes
und des Dachstuhls. |

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Der
Jüdische Friedhof
112 Grabsteine aus dem 18. bis 20. Jahrhundert der ehemaligen
jüdischen Gemeinde Mansbach mit hebräischen und zum Teil deutschen
Inschriften sind auf dem jüdischen Friedhof im Ortsteil. Mansbach zu
finden.
Der Friedhof liegt etwa einen halben Kilometer östlich des Dorfes.
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Soislieden
Kleinster Ortsteil der Gemeinde Hohenroda wird 1585 in einem Vertrag
zwischen dem Hochstift Fulda und den Herren von
Buchenau genannt.
Er gehörte bis 1803 zur Herrschaft Buchenau.
Kirchlich zählte es bis 1840 zu Buchenau
und kam danach an die nähergelegene Pfarrei Mansbach. |
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Das Schloß im Ot. Oberbreitzbach
(Herrenhaus des Hofgutes
Hohenroda)
Das Schloß wurde 1907 / 08 mit Park- und Teichanlagen, sowie einem
Forst- , Gärtner- und Chauffeurhaus durch Gutsbesitzer Adolf Huperts
erbaut.
Zwischenzeitlich
wechselte es mehrmals die Besitzer und nunmehr befindet es sich in
Privatbesitz. Die Gemeinde Hohenroda ist seit Dezember 1988 in dem
sogenannten Schloß mit ihrer Verwaltung und dem Bauhof untergebracht. |
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Historisch interessant ist im Ortsteil Ausbach die Kirche
Das
Dorf Ausbach wurde 1330 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1401 zählte
Ausbach zum Amt Friedewald. 1736 kam Ausbach zum Amt Landeck. Die
Kirche wurde 1730 bis 1732 auf dem Standort des Vorgängerbaues -
einer Wehrkirche - errichtet. Baumeister war Adam Johann Erdinger.
Sie ist ein interessantes Ensemble, bestehend aus einer dörflichen
Barockkirche und einem Wehrfriedhof mit Torbogenhaus und barocken
Grabsteinen. |

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Die
Heimatstube im Ortsteil Ausbach
Ein Museum, zeigt eine kleine, regional geliederte Ausstellung über
das dörfliche Leben in diesem Jahrhundert. Geführt wird die
Heimatstube durch den Heimat- und Verkehrsverein Ausbach. |
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Ransbach war ein Dorf des Amtes Landeck
Der Ortsteil Ransbach wurde 1254 erstmals urkundlich erwähnt.
Ransbach war ein Dorf des Amtes Landeck.
Im
16. Jahrhundert war Ransbach Filial von Hilmes und im 30-jährigen
Krieg mit Friedewald vereinigt.
1854 wurde Ransbach selbständige Pfarrei mit dem Vikariat Ausbach.
In diesem Fachwerkhaus in Ransbach befindet sich das Museum. |

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