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Sehenswürdigkeiten Hohenroda

1. Ehemaliger Kalksteinbruch
Ehemaliger Kalksteinbruch auf dem Schwärzelsberg, mit einem weiten Blick über die Dörfer des „Landecker Amts“.

2. Der Soisbergturm
Über den Hof Grasgrube erreicht man Soislieden -unseren kleinsten Ortsteil- und den Soisberg unseren höchsten Berg, einen Basaltkegel, der sich über das Kalkstein gelagert hat. Hier befindet sich der Soisbergturm. Dieser lädt mit einer Höhe von 24,96 Metern die Besucher zum Aufstieg ein und bietet einen wunderschönen Ausblick. Bei schönem Wetter hat man einen weiten Blick bis zur Rhön und kann bei klarem Wetter sogar die Wasserkuppe sehen.

3. Ortsteil Mansbach
Der OT. Mansbach biete den Besuchern viel Geschichte, z.B. das Geysoschloss der ehemaligen Wilhelmsburg, Unter- und Oberdorf, die älteste osthessische Barockkirche und einen kleinen Tierpark.
Den Schlüssel zur Kirche kann man im Pfarrhaus erhalten. Dort ist auch eine Orts- und Kirchenbeschreibung erhältlich. Früher war Mansbach auf den Gütern der Herren von Mansbach und von Geyso durch die Pferdezucht geprägt. Vor dem zweiten Weltkrieg wurde hier der teuerste Hengst Deutschlands im Wert von 250.000 RM sowie bis zu 1.400 weitere Pferde gehalten. Die Güter hat man aufgelöst und die ehemaligen Pferdeställe wurden zu der Siedlung Siffig.

 

4. Die Grenze zu Thüringen, früher DDR- Grenze 
Hier können noch Reste der ehemaligen unüberwindlichen Grenzsperranlage besichtigt werden. Die Bürger von Hohenroda waren besonders betroffen und sind erleichtert, dass die Zäune, LKW-Sperren, Warnanlagen, Beobachtungstürme und Erdbunker nun ihren Sinn verloren haben. Von dieser Stelle können die Nachbardörfer Wenigentaft und Pferdsdorf, die im Ulstertal liegen, erreicht werden. Der Rückweg ist über den Meiselsgraben möglich.

5. Uralte Hügelgräber
Die Reste von 20 Hügelgräbern -zum Teil unter Ackerland- sind noch als flache Hügel zu erkennen. Damit die Flächen geackert werden konnten, wurden früher ganze Wagenladungen (bei einem Hügelgrab 18 Wagen) Steine abgefahren und die Gräber weitgehend eingeebnet. Ausgrabungen erfolgten 1887 und 1975. Die Hügel stammen aus der Zeit von 1200 bis 1600 v. Chr. Durch den Sandboden waren Reste der dort bestatteten Toten nicht mehr zu finden. Durch Tonscherben und Grabbeigaben konnten aber genaue Zeitbestimmungen erfolgen.

6. Die Grasburg 
Die Grasburg ist als langer Wallgraben im Wald erkenntlich, welcher eine größere Fläche nach Westen schützte. Dort konnten die Dorfbewohner für einige Zeit zuflucht vor Überfällen finden. Im Osten befinden sich hohe natürliche Felsklippen. Eine Grabung 1976 ergab, dass es sich bei dem Wall um eine Pfostenschlitzmauer aus dem Jahr 800 n. Chr. handelt. Die ca. 5 m hohe Mauer mit dem davorliegenden Graben von 3,20 m Tiefe bot einen effektiven Schutz, da die Angreifer eine Höhe von über 8 m zu überwinden hatten. Warum die Mauer im Norden nicht mehr geschlossen wurde konnte nicht festgestellt werden.

7. Ortsteil Oberbreitzbach
Am Ortsrand befindet sich das „Sandloch“ ein gemütlicher Grillplatz mit der Hütte und Anlage des Heimtatvereins Oberbreitzbach. Daneben liegt ein Stück unberührte Natur, ein Teich und Felsklippen in einem früheren Sandsteinbruch. Der Teich wird schon seit Jahren nicht mehr beangelt und ist Heimat für viele verschiedene Fischarten.

8. Schloss Hohenroda 
Hier liegt der Sitz der Gemeindeverwaltung, bestehend aus dem Gut Hohenroda und davor im Park das dazugehörige Schloss. 
Von dem Gut Hohenrodas ist der Name für die heutige Großgemeinde entliehen. Interessant sind die ungesägten Fachwerkbalken des Gutes und Inspektionshauses. Für die Einrichtung wurde seinerzeit extra ein russischer Architekt beauftragt.

 

9. Das Breitzbachtal
Das schöne und ruhige Breitzbachtal mit Fischteichen bis zum OT. Glaam bietet einengemütlichen Ort zum Wandern und entspannen. 
Auf dem Rückweg sollten Sie oberhalb des Tales wandern.

10. Steinernes Kreuz
Ein Plätzchen zum pausieren während einer kleinen Wanderung ist das steinerne Kreuz mit Schutzhütte und Gedenkstein. 
Hier sollen sich zwei Schäfer wegen einem Stück Brot gegenseitig erschlagen haben.

 

11. „Das Land der weißen Berge“
Abraumhalden des Kalibergbaus findet man überall im Werratal.
Diese „künstlichen“ Berge verschafften der Gegend nicht nur große Bekanntheit, sondern verhalfen ihr auch zu dem Namen: „Das Land der weißen Berge“.
Durch die elektronische Trennung -also trockene Trennung- von wertlosem Steinsalz, Kali und Bittersalz entstehen heute Abfallhalden. Der Kalibergbau erfolgt in ca. 600 bis 800 m Tiefe und ist ein wichtiger Arbeitgeber im gesamten Umfeld.

12. Der Landecker Berg 
Eine Muschelkalkplatte mit einer fast ebenen Hochfläche. 
Der Landecker Berg ist optimal für Wanderfans. Mit gut ausgebauten Wanderwegen mitten in der besinnlichen Natur. 
Bedingt durch die warme Lage und den Übergang von Ton zu Muschelkalkboden, ist dies ein besonderes Naturschutzgebiet für heimische Orchideen (18 erschiedene Arten). 
Mit Pfeilen sind die Kroatenlöcher gekennzeichnet, früher tiefe Löcher unter den Kalksteinfelsen, in denen sich die Bürger von Ransbach bei feindlichen Überfällen versteckt haben sollen. Ein kroatischer Reitersporn, der hier gefunden wurde, weist darauf hin, dass diese Löcher den kroatischen Reitern auch als Hinterhalt für Angriffe auf die Burg Landeck gedient haben. Durch die Kroaten wurde 1636 das Dorf Ransbach völlig zerstört.

13. Ransbacher Schutzhütte 
Die Schutzhütte Ransbach mit einem kleinen Teich am Hilmeser Graben des Kultur- und Verkehrvereins Ransbach. 
Die Ransbacher Hütte befindet sich am Waldrand und an der Feldwaldgrenze am Südrand des Landecker Bergs. Hier kann nach oder während einer Wanderung eine Pause eingelegt werden. 
Schräg unterhalb der Hütte befindet sich ein Tretbecken mit Sitzmöglichkeiten und einer natürlichen Quelle, dessen erfrischendes Wasser unbedenklich getrunken werden kann.

14. Burg Landeck (Rhön)
Eine mittelalterliche Burgruine mit einem steilen Wallgraben.
Zwischen den Bäumen erhält man einen schönen Blick nach Schenklengsfeld und vielen weiteren Dörfern.

15. Ortsteil Ausbach
Der OT Ausbach mit einer schönen Kirche im sog. Bauernbarock aus 1730 mit farbenfroher Deckenbemalung. 
Zu empfehlen ist auch der Besuch der liebevoll eingerichteten Heimatstube im Bürgerzentrum Hofreite.

In Ausbach befindet sich auch die am 01.05.1970 eröffnete Diskothek „Red Apple“. Noch 43 Jahre später ist das „Red Apple“ im Kreis Hersfeld-Rotenburg und weit darüber hinaus bekannt.

Homepage: www.red-apple.de

16. Vogelschutzgebiete
Geht man die Landecker Straße bis ans Ende des Tales weiter, befindet man sich im Vogelschutzgebiet und im Schutzgebiet „Flächenhaftes Naturdenkmal Kalskump- Ausbach“ mit seltenen Pflanzen - etwas für Botaniker.

17. Ausbacher Hütte 
Die Schutzhütte des Heimat- und Verkehrsvereins Ausbach bietet einen schönen Blick in die umliegenden faszinierenden Landschaftsgebiete.

18. Ortsteil Ransbach
Der OT Ransbach ist unser größter Ortsteil mit vielen Einrichtungen für den Sport. Die Kultur- und Sporthalle und das Stadion verbunden mit guten Möglichkeiten in der freien Natur und entsprechenden Beherbergungsbetrieben sind die Grundlage für viele Trainingslager wie z.B. Schalke 04, Kickers Offenbach und die chinesische Handball- Nationalmannschaft.